Die Deutsche Bundesregierung plant für 2019 Ausgaben von 357 Milliarden Euro. Doch das ist nur ein Teil dessen, was sie dem Bürger an Steuern und Abgaben zumutet. Zu diesen offiziellen Milliarden kommen die inoffiziellen: Euro-Rettung, Energiewende, Migrationskosten. Die Eurorettung hat zu Target2-Forderungen von derzeit 956 Milliarden Euro zugunsten der Deutschen Bundesbank geführt. Sie sind unkündbar, unverzinslich und unbesichert. Schuldner sind vor allem die Euro-Südländer wie Italien (-489 Mia), Spanien (-396 Mia), Portugal (-78 Mia) Frankreich (-67 Mia)[1]. Diese Forderungen der Deutschen Bundesbank sind wohl grösstenteils verloren. Zahlen wird letztendlich der deutsche Steuerzahler bei der Wiederauffinanzierung der Deutschen Bundesbank. Die Euro-Rettung hat aber auch zur Folge, dass der deutsche Sparer auf seinem Sparkonto keine Zinsen mehr erhält, und das seit Jahren. Die aktuelle Jahresteuerung von 2.3 % macht für Deutschland einen Sparzins von ca. 4 (bis 5) % erforderlich; bei einem nominellen Sparvermögen der Deutschen Privathaushalte von rund 2'000 Mia. EUR beträgt die jährliche Zinseinbusse rund 80 Mia Euro – auf diesen Betrag verzichten die deutschen Sparer zwecks Euro-Rettung jährlich. (Es profitieren die Schuldner: Privatpersonen, Unternehmen und Selbständigerwerbende, vor allem auch der Staat.) - Die Energiewende hat deutlich höhere Strompreise zur Folge, weil die neuen Erneuerbaren stark subventioniert werden müssen und diese Subvention mit Energiepreiszuschlägen bezahlt wird. Aktuell sind es 33 Mia Euro, wie man in einer Publikation der Bundesregierung lesen kann. - Die Migrationspolitik der Bundesregierung treibt die Sozialkosten in die Höhe, und zwar nicht nur jene des Bundeshaushaltes, sondern auch solche ausserhalb, wie die Gesundheits- und Arbeitslosenkosten sowie die Kosten der Bundesländer und Kommunen. Die Presse berichtet von 20 bis 50 Mia Euro pro Jahr.
Euro-Rettung, Energiewende und Migrationspolitik kosten die sparenden Steuerzahler also zusätzlich 130 bis 160 Mia. Euro pro Jahr, ohne die Verluste der Target2-Salden, die erst später offensichtlich werden. Das sind durchschnittlich bis zu 2'000 Euro pro Einwohner und Jahr, bis zu 8'000 Euro pro Jahr für eine vierköpfige Familie. Es ist fast ein halber zusätzlicher Bundeshaushalt. Ein Ende dieser Zusatzbelastung ist nicht in Sicht. Die Risiken und Nebenwirkungen der frivolen Euro-Rettung und der verfehlten Flüchtlings-/Migrationspolitik sind zudem nicht im Griff: So verschuldet sich Italien fröhlich weiter, und die AfD wird zu einer ungemütlichen politischen Kraft.
[1] Zahlen vom September 2018